
PROJEKTE
aktuell
Mugu ist ein zentrales Gebiet für die Sammlung und den Handel von Yarsagumba. Jedes Jahr sammeln Hunderte von Menschen diese Wurzel und in dieser Zeit ist das Dorf nahezu verlassen. Eltern nehmen ihre Kinder oft für bis zu einen Monat mit in die Wälder, was den Schulbetrieb erheblich stört, außerdem ist das Sammeln der Wurzel auch nicht ungefährlich.
Für die Eltern ist das sehr problematisch, da niemand im Dorf bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern.
Weiters reisen die Bewohner zu tibetischen Märkten (die nur 15 Tage im Jahr geöffnet sind), um lebenswichtige Güter zu besorgen. Auch hier nehmen sie die Kinder mit, was sich ebenfalls negativ auf ihre schulische Ausbildung auswirkt.
Um dem entgegenzuwirken entwickelt die Schule ein Internatsprogramm für etwa 45 Tage.
Eine Nachricht von dem Lehrer, der die Initiative ins Leben gerufen hat:
Sehr geehrte/r Claudia Ricica and Thinley Lama,
Ich hoffe, diese Nachricht erreicht Sie wohlauf.
Im Namen der Schule in einem abgelegenen Dorf möchte ich Ihnen unseren aufrichtigen Dank für Ihre großzügige Unterstützung und Ihre Bereitschaft aussprechen, auf die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern aus einkommensschwachen und marginalisierten Gemeinschaften einzugehen. Ihr Engagement, das Schul-Residency-Programm während der Yarsagumba-Expedition und Handelsperiode in China über 45 Tage hinweg fortzuführen, ist wirklich bemerkenswert.
Diese Initiative wird den Kindern erheblich zugutekommen, indem sie eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht sicherstellt, Fehlzeiten reduziert und ihr grundlegendes Recht auf Bildung schützt. Zudem wird sie maßgeblich zur Verbesserung der allgemeinen Bildungsergebnisse der Schülerinnen und Schüler beitragen.
Im Anhang finden Sie die geschätzte Budgetaufstellung für die Einrichtung und Durchführung des geplanten Schul-Residency-Programms. Wir bitten Sie freundlich, diese zu prüfen und die Umsetzung zu unterstützen.
Nochmals vielen Dank für Ihre fortwährende Unterstützung und Ihr Engagement für die Bildung.
Mit freundlichen Grüßen,
Rajesh
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2024 - 2025
mein Herzensprojekt
In Nepal kommt es immer wieder zu tragischen Todesfällen, weil Menschen versuchen, die weiten Umwege zur nächsten Brücke zu vermeiden. Um schneller zur Schule, zum Markt, ... am anderen Ufer zu gelangen, riskieren sie den Weg durch den Fluss – sei es schwimmend oder auf Baumstämmen balancierend.
So entstand schon vor einiger Zeit in mir der Wunsch, eine Brücke zu bauen. Durch die Unterstützung von Lama Thinley konnte ich dieses Vorhaben in Mugu village schließlich verwirklichen.
Mugu Village liegt abgelegen im Himalaya an der Grenze zu Tibet. Das Dorf ist nur nach einem zweitägigen Fußmarsch erreichbar, Straßen existieren nicht. Alle Güter müssen zu Fuß oder mit Pferden herangeschafft werden.
Ohne den Einsatz elektrischer Maschinen entstand in reiner Handarbeit – ausschließlich durch die Dorfbewohner – eine in ganz Nepal einzigartige Brücke. Es fällt schwer, in Worte zu fassen, welche außergewöhnliche Leistung die Menschen des Dorfes dabei vollbracht haben.
2025
Ankauf von Statuen für neue Gompa
(Mugu village, Himalaya, Nepal)
Oberhalb von Mugu village lebt seit 20 Jahren ein hochgeachteter 87-jähriger Lama als Eremit. Sein letzter Wunsch ist es, noch zu Lebzeiten die Fertigstellung seiner Gompa zu erleben.
Die Dorfbewohner kümmerten sich bereits um Bau und Einrichtung, lediglich drei große Statuen fehlten noch. Diesem Wunsch sind wir sehr gerne nachgekommen – innerhalb von nur drei Monaten wurde aus dem Rohbau ein prachtvoller Tempel.
2025
Zu Saga Dawa (Buddhas Geburtstag) werden traditionell Lebensmittel an die Ärmsten verteilt.
Wir hatten das Glück von der Bezirksverwaltung eine Liste mit den 100 ärmsten Familen der Gegend erhalten haben. Jede dieser Familen erhielt je einen Sack Reis, Tee, Salz, Zucker und Linsen.
2025
Spende von Gegenständen des täglichen Gebrauchs
(Kathmandu, Nepal)
Während meines Aufenthaltes in Pal Ngagyur Shedrup Döjö Ling durfte ich jedem Mönch persönlich ein kleines Paket mit Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs überreichen (Schreibheft, Stifte, Rasierer, Zahnbürste, Zahnpasta, Seife)
2024
Kauf einer Rikscha
(Lumbini, Nepal)
Raju ist Rikschafahrer und sorgt allein für seine zwölfköpfige Familie.
Da die alte Rikscha nicht ihm gehörte, zahlte er monatlich Miete – mehr, als er verdiente.
Die Idee, ihm eine eigene Rikschа zu ermöglichen, entstand schnell. Heute kann er dank seines eigenen Fahrzeugs seine Familie gut versorgen und ihnen ein vergleichsweise sicheres Leben bieten.
2024
Ankauf von Möbel
(Kathmandu, Nepal)
Im Nyingmapa Wishfulfilling Center (Pal Ngagyur Shedrup Döjö Ling) verfügten die jungen Mönche in ihren Zimmern lediglich über Betten, ohne Möglichkeiten zur Aufbewahrung persönlicher Dinge.
Daher wurden zwölf Schränke finanziert – je einer für vier Mönche.
2023
Materialspende Schule
(Beruwala, Sri Lanka)
Bei einem Aufenthalt in Sri Lanka begegnete ich einem Lehrer aus einer Dorfschule, der berichtete, dass viele Kinder nicht einmal einen eigenen Bleistift haben.
Daraufhin wurden für die 120 Kinder dieser Schule jeweils Sets mit zwei Bleistiften, Spitzer, Radiergummi und Lineal finanziert.
2023
Unterstützung zweier Familien
(Beruwala, Sri Lanka)
Aufgrund von COVID-19 wurden die Grenzen zu Sri Lanka geschlossen. Der Tourismus kam dadurch vollständig zum Erliegen, und viele Menschen in der Branche verloren ihre Arbeit.
Zwei mir seit Langem bekannte Familien verloren dadurch ihr gesamtes Einkommen und standen plötzlich vor dem Nichts. Dank der Unterstützung der Stiftung konnte diese schwierige Zeit bis zur Erholung des Tourismus erfolgreich überbrückt werden.
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